• Die Sonnenblume
  • Geschichte des Hauses Sonnenblume

In vielen Sprachen taucht im Namen der Sonnenblume das Wort Sonne auf: auf englisch heißt sie sunflower, auf niederländisch zonnebloem, auf französisch tournesol, auf spanisch und portogiesisch girasol, auf italienisch girasole ,auf finnisch auringonkukka, auf ungarisch napraforgo und auf serbokroatisch suncokret.sunflower1
Girasol(e), tournesol, napraforgound sunconkret bedeutet soviel wie „die sich nach/ zu der Sonne dreht“.
Diese Eigenart der Pflanze, sich immer dem Sonnenlicht zuzuwenden, nennt man Heliotropismus. An sonnigen Tagen verfolgt die Knospe die Sonne auf ihrer Reise entlang des Himmels von Ost nach West, während sie nachts oder in der Morgendämmerung auf ihre nach Osten gerichtete Position zurückkehrt.sunflower2 Auch wenn dies vielfach für die reifende Pflanze angenommen wird, so drehen sich nur die Blätter und Knospen nach der Sonne, nicht jedoch die Fruchtstände.
Die botanische Bezeichnung für Sonnenblume, Helianthus annuus, leitet sich von den griechischen Wörtern helios (Sonne) und anthos (Blume)ab.
Der Name stammt aus der griechischen Mythologie und ist in einem Gedicht von Ovid überliefert:
Einst verliebte sich das Mädchen Clytia in den Sonnengott Apollon. Die Verliebte tat nichts, außer neun Tage lang nur zu schauen, wie Apollon seinen Wagen über den Himmel bewegte. Daraufhin wurde sie in eine Blume („Helianthus“) verwandelt.

(Quelle: Wikipedia)

Das Haus wurde 1905 erbaut.

Eine Evangelische Schwesternschaft nutze das Grundstück als Erholungsort für ihre, durch ein starkes soziales Arrangement beanspruchte Schwestern. Sie nannten es  „Haus Sonnenblume“. Durch den Krieg gab es viele Flüchtlinge und so wurden aus den Ferienunterkünften Wohnungen. Das Diakonische Werk war der Eigentümer.

Zu DDR – Zeiten wurde versucht dieses Haus durch die Diakonie zu nutzen, da es im Seebad mehrere Diakonische Einrichtungen gab, die dringend für Ihre Mitarbeiter Wohnungen brauchten. Aber die Wohnsituation zu damaliger Zeit war auch in Zinnowitz sehr angespannt. Selbst als das Nebengebäude wegen starker Baumängel baupolizeilich gesperrt wurde blieb es noch geraume Zeit bewohnt. Nach der Wende entspannte sich die Situation. Dienstwohnungen waren nicht mehr üblich und für den Umbau einer Diakonischen Einrichtung musste auch kein neuer Dienstwohnraum mehr vorgehalten werden.

So wechselte das Anwesen seinen Besitzer und nach einer totalen Entkernung wurden die beiden Häuser saniert und umgebaut. Das vordere Gebäude hat zwei Dauerwohnungen und im Nebengebäude befindet sich im Erdgeschoss die Ferienwohnung.

Das Haupthaus wurde 1995 bezugsfertig und 1998 wurden die ersten Gäste in der Ferienwohnung begrüßt.

     
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